Friedhof Gräfrather Straße

Mit der Erlangung der Eigenständigkeit als Rektoratsgemeinde im Jahr 1896 – zuvor gehörte sie zur Pfarrei St. Remigius – erhielt die neu gegründete Ludgerusgemeinde auch einen eigenen Friedhof. Noch im selben Jahr wurde dieser „auf dem Halbenberg“ am Allerheiligenfest feierlich eingeweiht. In den folgenden Jahren prägte das Engagement vieler Gemeindemitglieder die Pflege und Entwicklung der Anlage.

Zwischen 2003 und 2010 wurde der Friedhof umfassend aufgewertet. Mehrere Grabfelder erhielten eine neue gärtnerische Gestaltung, und die Hauptwege wurden mit Pflaster versehen. Auch die Kapelle wurde erweitert und im Innenbereich neugestaltet. Ergänzt wird das Ensemble durch einen neu errichteten Glockenturm neben der Kapelle.

Friedhof an den Friedhöfen

Seit dem Jahr 1845 befindet sich der Friedhof der katholischen Gemeinde St. Joseph in Wuppertal-Ronsdorf an der Straße „An den Friedhöfen“. Frühere Bestattungsflächen mussten im Laufe der Zeit innerstädtischen Bauvorhaben weichen.

Die Anlage verläuft von einer leichten Anhöhe sanft in tiefere Bereiche und eröffnet dadurch reizvolle Ausblicke auf die Umgebung.

Friedhof Röttgen

Mit einer Fläche von rund 9 Hektar und etwa 11.000 Grabstellen gehört der katholische Friedhof Uellendahl zu den größeren Anlagen in Wuppertal. Sein parkähnlicher Charakter mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten lädt zum Verweilen und zu ruhigen Spaziergängen ein. Zwei Eingänge sorgen zudem für kurze Wege zu den einzelnen Grabstätten.

Im oberen Bereich befindet sich ein Ehrenfriedhof, der den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist. Am unteren Eingang liegen der Parkplatz, die Friedhofskapelle, ein Blumenladen sowie das Friedhofsbüro.

Friedhof Kirchhofstraße kath.

Durch Beschluss des Kirchenvorstands St. Remigius wurde der Friedhof an der Kirchhofstraße im Jahr 2009 außer Dienst gestellt. Seitdem finden dort keine Beisetzungen mehr statt.

Friedhof Garterlaie

Ende der 1950er-Jahre wurde der katholische Friedhof an der Garterlaie angelegt, da die Kapazitäten des Friedhofs an der Kirchhofstraße nicht mehr ausreichten.

Der Zugang zur Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bahn-Haltestelle Sonnborn. Beim Betreten führt eine alte Lindenallee auf das zentrale Hochkreuz zu.

Am Ende dieser Allee, auf der rechten Seite, steht die Friedhofskapelle, die im Jahr 1986 eingeweiht wurde.

Friedhof am Zuckerloch

Bereits im Jahr 1895 bemühte sich die Gemeinde Dönberg beim Generalvikariat in Köln um die Genehmigung zur Anlage eines eigenen Friedhofs. Der Antrag wurde jedoch zunächst aufgrund der geringen Zahl katholischer Einwohner abgelehnt.

Erst im Jahr 1924 konnte schließlich ein katholischer Friedhof auf dem Dönberg eröffnet werden. Die erste Beisetzung fand im Oktober desselben Jahres statt.

Friedhof Hauptstraße kath.

Gegenüber von Kirche und Pfarrhaus, am Rand des Burgholzes gelegen, erstreckt sich der Friedhof über eine Fläche von rund 20.000 m² und umfasst etwa 2.000 Grabstellen.

Im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts wurde die Anlage durch den Zukauf weiterer Grundstücke schrittweise erweitert, bis sie ihre heutige Größe erreichte. Die ältesten Bereiche des Friedhofs befinden sich hinter dem Blumenladen, sowohl rechts als auch links des Eingangstors.

Friedhof zum Bilstein

Östlich der Klosterkirche St. Magdalena und des Kreuzherrenklosters im Wuppertaler Ortsteil Beyenburg befindet sich der römisch-katholische Friedhof „Zum Bilstein“, auch bekannt als „Am Bilstein“. Die Anlage wurde im Jahr 1896 angelegt.

Der Haupteingang mit seinem schmiedeeisernen Tor gliedert den Friedhof in zwei Bereiche. Im zentralen Abschnitt befindet sich ein Hochkreuz, umgeben von Grabstellen für Geistliche.

Links neben dem Eingang steht die im Jahr 1964 errichtete Friedhofskapelle, die für Totengebete und Aussegnungen genutzt wird. Vom Tor aus führt ein langer Hauptweg bis zum hinteren Zugang an der Straße Zum Bilstein.

Die Wahlgrabstellen liegen beidseitig dieses Weges auf einer weitläufigen Wiesenfläche. Wege zwischen den einzelnen Grabstätten sind nur teilweise angelegt.

Friedhof Steinhauser Straße

Bereits im Jahr 1307 erhielt das Kloster in Steinhaus-Beyenburg durch Erzbischof Heinrich von Köln seine offizielle Bestätigung. In der entsprechenden Urkunde wurde den Kreuzbrüdern das Recht eingeräumt, eine Begräbnisstätte sowohl für ihre Ordensmitglieder als auch für weitere Personen einzurichten.

Der darin erwähnte Friedhof, der vermutlich schon lange vor 1307 bestand, ist bis heute erhalten und weiterhin in Nutzung. Die heutige Anlage ist von einer geschlossenen Rasenfläche geprägt, auf der keine Wege angelegt sind.

Einige historisch bedeutende Grabmale sind in der Klosterkapelle sowie im Kreuzgang des Klosters in der Beyenburger Freiheit 47 zu besichtigen.