Friedhof Röttgen

Mit einer Fläche von rund 9 Hektar und etwa 11.000 Grabstellen gehört der katholische Friedhof Uellendahl zu den größeren Anlagen in Wuppertal. Sein parkähnlicher Charakter mit zahlreichen Sitzmöglichkeiten lädt zum Verweilen und zu ruhigen Spaziergängen ein. Zwei Eingänge sorgen zudem für kurze Wege zu den einzelnen Grabstätten.

Im oberen Bereich befindet sich ein Ehrenfriedhof, der den Gefallenen des Zweiten Weltkriegs gewidmet ist. Am unteren Eingang liegen der Parkplatz, die Friedhofskapelle, ein Blumenladen sowie das Friedhofsbüro.

Friedhof Kirchhofstraße kath.

Durch Beschluss des Kirchenvorstands St. Remigius wurde der Friedhof an der Kirchhofstraße im Jahr 2009 außer Dienst gestellt. Seitdem finden dort keine Beisetzungen mehr statt.

Friedhof Garterlaie

Ende der 1950er-Jahre wurde der katholische Friedhof an der Garterlaie angelegt, da die Kapazitäten des Friedhofs an der Kirchhofstraße nicht mehr ausreichten.

Der Zugang zur Anlage befindet sich in unmittelbarer Nähe der Bahn-Haltestelle Sonnborn. Beim Betreten führt eine alte Lindenallee auf das zentrale Hochkreuz zu.

Am Ende dieser Allee, auf der rechten Seite, steht die Friedhofskapelle, die im Jahr 1986 eingeweiht wurde.

Friedhof am Zuckerloch

Bereits im Jahr 1895 bemühte sich die Gemeinde Dönberg beim Generalvikariat in Köln um die Genehmigung zur Anlage eines eigenen Friedhofs. Der Antrag wurde jedoch zunächst aufgrund der geringen Zahl katholischer Einwohner abgelehnt.

Erst im Jahr 1924 konnte schließlich ein katholischer Friedhof auf dem Dönberg eröffnet werden. Die erste Beisetzung fand im Oktober desselben Jahres statt.

Friedhof Krummacherstraße

Seinen Ursprung hat der Friedhof an der Krummacherstraße – auch bekannt als Friedhof Varresbeck – im Jahr 1902. Die Anlage wurde nach einem parkähnlichen Konzept gestaltet, das sich am Vorbild des Ohlsdorfer Friedhofs in Hamburg orientiert.

Charakteristisch ist der zentral angelegte Rundbereich, der durch zwei sich kreuzende Hauptwege in vier gleich große Felder gegliedert wird.

Friedhof Hochstraße kath.

In direkter Nachbarschaft zum evangelisch-reformierten und zum lutherischen Friedhof befindet sich der katholische Friedhof an der Hochstraße. Erste Verhandlungen mit der reformierten Gemeinde reichen bis ins Jahr 1832 zurück, bevor 1843 das rund 1,4 Hektar große Gelände erworben wurde. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten konnten ab 1845 die ersten Grabstätten vergeben werden.

Heute präsentiert sich die Anlage mit etwa 4.500 Grabstellen als überschaubarer und gut strukturierter Ort. Die Grabfelder sind dank kontinuierlich gepflegter und zunehmend gepflasterter Wege bequem zu erreichen.

Besonders prägend ist das Zusammenspiel aus historischem Charakter und modernen Gestaltungselementen. Neben traditionellen Grabmalen finden sich auch zeitgemäße Grabformen. Zu den hier beigesetzten Persönlichkeiten zählen unter anderem Johann Gregor Breuer, Johann Carl Fuhlrott und Georg Abeler.

Friedhof Kirchhofstraße 72

Mit einer Fläche von rund 1,3 Hektar gehört der Friedhof an der Kirchhofstraße zu den kleineren Begräbnisstätten. Er liegt oberhalb der Bahnlinie im Wuppertaler Ortsteil Sonnborn.

Als Erweiterung des unterhalb gelegenen Friedhofs an der Kirchhofstraße 42 wird diese Anlage als „neuer Friedhof“ bezeichnet.

Die Zahl der Beisetzungen liegt in der Regel zwischen 10 und 20 pro Jahr.

Friedhof Hochstraße luth.

Mitten durch die Anlage verläuft die Hochstraße als schattige Allee und prägt das Bild des Friedhofs. Auf der westlichen Seite liegt der lutherische Friedhof Elberfelds, von dem sich ein reizvoller Ausblick auf das Briller Viertel eröffnet.

Die Anlage besteht seit dem Jahr 1842 und ist bis heute von zahlreichen historischen Grabstätten aus der Gründerzeit geprägt, die im Schatten alter Bäume liegen. Viele dieser Gräber und Bauwerke stehen mittlerweile unter Denkmalschutz, darunter die Grabstätte des Chemiefabrikanten Friedrich Bayer sowie die historischen Eingangsgebäude an der Hochstraße. Für viele Bürgerinnen und Bürger dient der Friedhof zugleich als geschätzte Grünanlage in unmittelbarer Nähe.

Mit einer Fläche von rund 4,8 Hektar und etwa 11.500 Grabstellen bietet die Anlage Raum für Erinnerung und Gedenken. Jährlich werden hier ungefähr 180 Beisetzungen durchgeführt.

Friedhof Hochstraße ref.

Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1844 zurück. Heute stehen viele der historischen Grabstätten unter Denkmalschutz und prägen das besondere Erscheinungsbild der Anlage. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten der Stadt haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter der preußische Finanzminister Baron von der Heydt sowie der Heimatdichter Otto Hausmann, Schöpfer von „Mina Knallenfalls“. Von den insgesamt 39 Ehrengrabstätten Wuppertals befinden sich allein 11 auf diesem Friedhof.

Mit einer Fläche von rund 5,7 Hektar und etwa 14.900 Grabstellen bietet der Friedhof viel Raum für Erinnerung und Gedenken. Pro Jahr werden hier ungefähr 90 Beisetzungen durchgeführt.

Friedhof Bredtchen (Hainstraße)

Am ruhigen Westrand des Mirker Hains, oberhalb der Elberfelder Innenstadt, befindet sich der Friedhof Hainstraße, der auch unter dem Namen „Bredtchen“ bekannt ist. Die Anlage wurde im Jahr 1831 eröffnet und zählt gemeinsam mit dem Friedhof Krummacherstraße in Varresbeck zu den größten Friedhöfen Wuppertals.

Jährlich werden hier über 300 Beisetzungen durchgeführt. Vor Ort stehen neben einem Friedhofsbüro auch ein Blumengeschäft sowie das beliebte Café Bredtchen zur Verfügung, die das Angebot für Besucherinnen und Besucher ergänzen.