Friedhof zum Bilstein

Östlich der Klosterkirche St. Magdalena und des Kreuzherrenklosters im Wuppertaler Ortsteil Beyenburg befindet sich der römisch-katholische Friedhof „Zum Bilstein“, auch bekannt als „Am Bilstein“. Die Anlage wurde im Jahr 1896 angelegt.

Der Haupteingang mit seinem schmiedeeisernen Tor gliedert den Friedhof in zwei Bereiche. Im zentralen Abschnitt befindet sich ein Hochkreuz, umgeben von Grabstellen für Geistliche.

Links neben dem Eingang steht die im Jahr 1964 errichtete Friedhofskapelle, die für Totengebete und Aussegnungen genutzt wird. Vom Tor aus führt ein langer Hauptweg bis zum hinteren Zugang an der Straße Zum Bilstein.

Die Wahlgrabstellen liegen beidseitig dieses Weges auf einer weitläufigen Wiesenfläche. Wege zwischen den einzelnen Grabstätten sind nur teilweise angelegt.

Friedhof Steinhauser Straße

Bereits im Jahr 1307 erhielt das Kloster in Steinhaus-Beyenburg durch Erzbischof Heinrich von Köln seine offizielle Bestätigung. In der entsprechenden Urkunde wurde den Kreuzbrüdern das Recht eingeräumt, eine Begräbnisstätte sowohl für ihre Ordensmitglieder als auch für weitere Personen einzurichten.

Der darin erwähnte Friedhof, der vermutlich schon lange vor 1307 bestand, ist bis heute erhalten und weiterhin in Nutzung. Die heutige Anlage ist von einer geschlossenen Rasenfläche geprägt, auf der keine Wege angelegt sind.

Einige historisch bedeutende Grabmale sind in der Klosterkapelle sowie im Kreuzgang des Klosters in der Beyenburger Freiheit 47 zu besichtigen.

Friedhof am Kriegermal

Mit einer Fläche von rund 6.000 m² und etwa 1.000 Grabstellen ist der Friedhof in Wuppertal-Beyenburg eine überschaubare und ruhige Anlage. Er befindet sich in idyllischer, dörflich geprägter Umgebung direkt neben der evangelischen Kirche und dem Gemeindehaus.

Jährlich werden hier etwa 25 Beisetzungen durchgeführt.