Friedhof zu den Dolinen

Seinen Ursprung hat der Pfarrfriedhof „Zu den Dolinen“ im Jahr 1911. Die Anlage erstreckt sich über eine Fläche von rund 18.000 m² und liegt in landschaftlich besonders reizvoller Umgebung.

Insgesamt stehen hier etwa 2.900 Grabstellen zur Verfügung.

Friedhof Schützenstraße

Im Zuge der Industrialisierung erlebte Barmen im 19. Jahrhundert einen starken Bevölkerungszuwachs. Nach 1880 entstand daraus die Notwendigkeit, im nördlichen Stadtgebiet einen zweiten Friedhof für die katholische Kirchengemeinde St. Antonius anzulegen.

Die Anlage umfasst eine Fläche von knapp 30.000 m² und bietet mehr als 3.200 Grabstellen.

Friedhof Liebigstraße

Im Jahr 1926 richtete die katholische Kirchengemeinde St. Antonius neben dem Klinikum Barmen einen weiteren Friedhof an der Liebigstraße ein. Die 1964 errichtete Kirche St. Pius X. dient dabei ebenfalls als Friedhofskirche.
Die Anlage umfasst eine Fläche von über 40.000 m² und bietet rund 3.180 Grabstellen.
Besonders prägend ist die weitläufige Ehrengräberanlage für die Opfer des Zweiten Weltkriegs, insbesondere des Angriffs auf Barmen am 30. Mai 1943. Dort befindet sich auch das eindrucksvolle Denkmal der Apokalypse des Künstlers Eugen Senge-Platten.

Friedhof Bartholomäusstraße

Mit einer Fläche von rund 16.075 m² gehört der Friedhof an der Bartholomäusstraße zu den kleineren Anlagen in Wuppertal. Er wurde am 1. August 1848 eingeweiht und weist einen für die damalige Zeit typischen rechtwinkligen Grundriss auf.

In unmittelbarer Nähe zum östlichen Ende der Barmer Fußgängerzone „Werth“ gelegen, entstand der Friedhof ursprünglich als Erweiterung des reformierten Friedhofs an der Gemarker Kirche.

Heute stehen hier etwa 3.500 Grabstellen zur Verfügung, jährlich werden rund 40 Bestattungen durchgeführt.

Friedhof Bracken

Abseits der Hauptverkehrswege, in ländlich geprägter Umgebung des Wuppertaler Ortsteils Nächstebreck, befindet sich der Friedhof Bracken. Die am Hang gelegene Anlage umfasst rund 12.813 m² und bietet etwa 1.500 Grabstellen. Mit ihrem ruhigen, dörflichen Charakter ist sie ein überschaubarer Ort des Gedenkens.

Jährlich werden hier etwa 30 Bestattungen durchgeführt. Der Friedhof wurde im Jahr 1876 angelegt; zuvor fanden Beisetzungen im benachbarten Schwelm statt.

Neben den überwiegend vorhandenen Wahlgrabstätten prägen eine ansprechend gestaltete Ehrengräberanlage sowie eine umfangreiche Grabanlage für die Gemeindepfarrer von Nächstebreck das Erscheinungsbild des Friedhofs.

Friedhof Eschensiepen

Mit einer Fläche von rund 2.000 m² und etwa 200 Grabstellen gehört der Friedhof Eschensiepen zu den kleineren Anlagen. Durch seine Hanglage fügt er sich harmonisch in die ländlich geprägte Umgebung des Wuppertaler Ortsteils Laaken ein.

Die Anlage wurde bereits im Jahr 1897 eröffnet, zwischenzeitlich für rund zwölf Jahre außer Betrieb genommen und nach einer Neugestaltung im Jahr 1979 wieder für Bestattungen genutzt. Gemeinsam mit dem nur etwa 300 Meter entfernten Friedhof „Zu den Erbhöfen“ diente er insbesondere den Anwohnerinnen und Anwohnern der Umgebung als letzte Ruhestätte.

Im Februar 2012 wurde der Friedhof Eschensiepen schließlich geschlossen.

Friedhof Unterbarmen

Aufgrund seiner malerischen Lage und der eindrucksvollen historischen Grabstätten ist der Friedhof Unterbarmen weit über die Stadtgrenzen Wuppertals hinaus bekannt. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte „Millionenallee“, ein Weg mit den Grabstätten zahlreicher bedeutender Industriellenfamilien.

Mit einer Fläche von über 16 Hektar und Steigungen von bis zu 22 % ist er nicht nur der größte, sondern zugleich auch der steilste Friedhof in Barmen. Derzeit stehen rund 20.000 Grabstellen zur Verfügung, jährlich finden etwa 250 Beisetzungen statt.

Neben klassischen Einzel- und Familiengrabstätten gibt es auch größere Grabfelder für bestimmte Gemeinschaften und Institutionen, darunter die Rheinische Mission, die DRK-Schwesternschaft sowie Gedenkstätten für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die Opfer des Bombenangriffs auf Barmen im Jahr 1943.

Für Trauergäste besteht die Möglichkeit, bei Beisetzungen im oberen Bereich des Friedhofs dem Trauerzug im eigenen Pkw langsam zu folgen. Eine vorherige Abstimmung mit der örtlichen Friedhofsverwaltung ist hierfür erforderlich.

Friedhof Schellenbeck

Hervorgegangen aus dem ehemaligen Familienfriedhof Westerhold liegt der Friedhof Schellenbeck im ländlich geprägten Norden Wuppertals an der Gennebrecker Straße. Die gepflegte, gärtnerisch gestaltete Anlage umfasst rund 50.000 m² und bietet etwa 6.200 Grabstellen, die über ein gut ausgebautes Wegenetz bequem erreichbar sind.
Jährlich werden hier etwa 130 Beisetzungen durchgeführt. Vom Haupteingang aus führt ein breiter Weg auf einen historischen Natursteinbrunnen zu, der als architektonischer Mittelpunkt des Friedhofs gilt.

Friedhof Norrenberg

Der Friedhof Norrenberg zählt zu den besonders ansprechenden und würdevollen Ruhestätten im Wuppertaler Stadtteil Barmen. Mit einer Fläche von rund 92.300 m² und etwa 16.000 Grabstellen gehört er zugleich zu den größten Friedhöfen der Stadt.

Jährlich werden hier ungefähr 230 Beisetzungen durchgeführt.