Friedhof Kirchhofstraße 72

Mit einer Fläche von rund 1,3 Hektar gehört der Friedhof an der Kirchhofstraße zu den kleineren Begräbnisstätten. Er liegt oberhalb der Bahnlinie im Wuppertaler Ortsteil Sonnborn.
Als Erweiterung des unterhalb gelegenen Friedhofs an der Kirchhofstraße 42 wird diese Anlage als „neuer Friedhof“ bezeichnet.
Die Zahl der Beisetzungen liegt in der Regel zwischen 10 und 20 pro Jahr.
Friedhof Hochstraße luth.

Mitten durch die Anlage verläuft die Hochstraße als schattige Allee und prägt das Bild des Friedhofs. Auf der westlichen Seite liegt der lutherische Friedhof Elberfelds, von dem sich ein reizvoller Ausblick auf das Briller Viertel eröffnet.
Die Anlage besteht seit dem Jahr 1842 und ist bis heute von zahlreichen historischen Grabstätten aus der Gründerzeit geprägt, die im Schatten alter Bäume liegen. Viele dieser Gräber und Bauwerke stehen mittlerweile unter Denkmalschutz, darunter die Grabstätte des Chemiefabrikanten Friedrich Bayer sowie die historischen Eingangsgebäude an der Hochstraße. Für viele Bürgerinnen und Bürger dient der Friedhof zugleich als geschätzte Grünanlage in unmittelbarer Nähe.
Mit einer Fläche von rund 4,8 Hektar und etwa 11.500 Grabstellen bietet die Anlage Raum für Erinnerung und Gedenken. Jährlich werden hier ungefähr 180 Beisetzungen durchgeführt.
Friedhof Hochstraße ref.

Seine Ursprünge reichen bis ins Jahr 1844 zurück. Heute stehen viele der historischen Grabstätten unter Denkmalschutz und prägen das besondere Erscheinungsbild der Anlage. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten der Stadt haben hier ihre letzte Ruhestätte gefunden, darunter der preußische Finanzminister Baron von der Heydt sowie der Heimatdichter Otto Hausmann, Schöpfer von „Mina Knallenfalls“. Von den insgesamt 39 Ehrengrabstätten Wuppertals befinden sich allein 11 auf diesem Friedhof.
Mit einer Fläche von rund 5,7 Hektar und etwa 14.900 Grabstellen bietet der Friedhof viel Raum für Erinnerung und Gedenken. Pro Jahr werden hier ungefähr 90 Beisetzungen durchgeführt.
Friedhof Bredtchen (Hainstraße)

Am ruhigen Westrand des Mirker Hains, oberhalb der Elberfelder Innenstadt, befindet sich der Friedhof Hainstraße, der auch unter dem Namen „Bredtchen“ bekannt ist. Die Anlage wurde im Jahr 1831 eröffnet und zählt gemeinsam mit dem Friedhof Krummacherstraße in Varresbeck zu den größten Friedhöfen Wuppertals.
Jährlich werden hier über 300 Beisetzungen durchgeführt. Vor Ort stehen neben einem Friedhofsbüro auch ein Blumengeschäft sowie das beliebte Café Bredtchen zur Verfügung, die das Angebot für Besucherinnen und Besucher ergänzen.
Friedhof Kirchhofstraße 42

Mit einer Fläche von rund 2 Hektar gehört der Friedhof an der Kirchhofstraße 42 zu den kleineren Begräbnisstätten. Er liegt unterhalb der Bahnlinie in unmittelbarer Nähe zum Stadion am Zoo.
Nach der Anlage eines weiteren Friedhofs oberhalb der Bahnstrecke wird diese Anlage als „alter Friedhof“ bezeichnet.
Jährlich finden hier etwa 30 Beisetzungen statt.
Friedhof Solinger Straße

Der reformierte Friedhof an der Solinger Straße besteht seit dem Jahr 1820 und wurde im Laufe des 19. Jahrhunderts mehrfach erweitert.
Da der Friedhof an der Hauptstraße nicht weiter ausgebaut werden konnte, legte die lutherische Gemeinde Cronenberg im Jahr 1930 unmittelbar angrenzend einen eigenen neuen Friedhof an.
Im April 2011 entstand im denkmalgeschützten „Alten Sezierhaus“ zudem ein Innenkolumbarium mit insgesamt 154 Urnenkammern.
Friedhof Hauptstraße ev.

Mit einer Fläche von rund 5.300 m² gehört der Friedhof an der Hauptstraße zu den kleineren Begräbnisstätten. Er liegt zentral im Wuppertaler Ortsteil Cronenberg, direkt hinter dem Gemeindezentrum Emmaus mit der historischen Emmaus-Kirche.
Oft wird er als „alter Friedhof“ bezeichnet, da Beisetzungen seit 1930 zusätzlich auf dem lutherischen Teil des Friedhofs an der Solinger Straße – dem sogenannten „neuen Friedhof“ – stattfinden.
Friedhof am Kriegermal

Mit einer Fläche von rund 6.000 m² und etwa 1.000 Grabstellen ist der Friedhof in Wuppertal-Beyenburg eine überschaubare und ruhige Anlage. Er befindet sich in idyllischer, dörflich geprägter Umgebung direkt neben der evangelischen Kirche und dem Gemeindehaus.
Jährlich werden hier etwa 25 Beisetzungen durchgeführt.
Friedhof Unterbarmen

Aufgrund seiner malerischen Lage und der eindrucksvollen historischen Grabstätten ist der Friedhof Unterbarmen weit über die Stadtgrenzen Wuppertals hinaus bekannt. Besonders hervorzuheben ist die sogenannte „Millionenallee“, ein Weg mit den Grabstätten zahlreicher bedeutender Industriellenfamilien.
Mit einer Fläche von über 16 Hektar und Steigungen von bis zu 22 % ist er nicht nur der größte, sondern zugleich auch der steilste Friedhof in Barmen. Derzeit stehen rund 20.000 Grabstellen zur Verfügung, jährlich finden etwa 250 Beisetzungen statt.
Neben klassischen Einzel- und Familiengrabstätten gibt es auch größere Grabfelder für bestimmte Gemeinschaften und Institutionen, darunter die Rheinische Mission, die DRK-Schwesternschaft sowie Gedenkstätten für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs und die Opfer des Bombenangriffs auf Barmen im Jahr 1943.
Für Trauergäste besteht die Möglichkeit, bei Beisetzungen im oberen Bereich des Friedhofs dem Trauerzug im eigenen Pkw langsam zu folgen. Eine vorherige Abstimmung mit der örtlichen Friedhofsverwaltung ist hierfür erforderlich.
Friedhof Schellenbeck

Hervorgegangen aus dem ehemaligen Familienfriedhof Westerhold liegt der Friedhof Schellenbeck im ländlich geprägten Norden Wuppertals an der Gennebrecker Straße. Die gepflegte, gärtnerisch gestaltete Anlage umfasst rund 50.000 m² und bietet etwa 6.200 Grabstellen, die über ein gut ausgebautes Wegenetz bequem erreichbar sind.
Jährlich werden hier etwa 130 Beisetzungen durchgeführt. Vom Haupteingang aus führt ein breiter Weg auf einen historischen Natursteinbrunnen zu, der als architektonischer Mittelpunkt des Friedhofs gilt.