Umgesetzt wurden die Arbeiten in Stein von Steinmetzmeister Paul-Heinz Schmitz, in dessen Wichlinghauser Werkstatt die "Us" in den Sandstein geschlagen wurden.

Zwei Findlinge für ein neues Wir-Gefühl in Unterbarmen
Quelle: Auszug Westdeutsche Zeitung

Wer angeblich nicht wusste, wo Unterbarmen liegt, hat jetzt keine Ausrede mehr – zumindest, wenn er auf der B 7 unterwegs ist. Zwei Findlinge an der Friedrich-Engels-Allee – im Westen Höhe Plüschowstraße und im Osten Höhe Engelshaus – weisen seit kurzem mit dem markanten „u“ den Weg. „Wir wollen Unterbarmen aufwerten, ein Zeichen setzen“, betonte Hans-Heinrich Kesper, Vorsitzender des Unterbarmer Bürgervereins, bei der offiziellen Enthüllung der Sandsteine.

Für die neue Imagekampagne war eigens ein neues Logo kreiert worden, das sich demnächst auch in der ganzen Stadt wiederfinden soll. Dazu hat der Bürgerverein 500 Aufkleber drucken lassen „Das Wir-Gefühl soll verstärkt werden“, sagt Kesper.

Meilensteine für Unterbarmen

Im Jahr 2012 feierte der Unterbarmer Bürgerverein das 200-jährige Bestehen der Allee. Zwischen der Plüschowstraße und Opernhaus liegt das Herzstück des Stadtteils, der dem Verein seinen Namen gibt. Zwei Findlinge mit einem „U” für Unterbarmen heißen die Besucher des Quartiers fast unübersehbar auf dem Grünstreifen der Friedrich-Engels-Allee willkommen.

Die Kosten für die zirka 1,50 Meter hohen Steine stammen zu 80 Prozent aus dem Programm Stadtumbau West, den Rest hat der Unterbarmer Bürgerverein finanziert. Die Unterbarmer wollen es aber bei dieser Werbung für den Stadtteil nicht belassen. Die beiden Unterbarmer Künstlerinnen Tatjana Stroganova und Maria Pienkowski bringen das von Almut Schweitzer-Herbold entwickelte Logo deshalb auch an acht weiteren markanten Stellen aufs Pflaster, an den Wupperwänden soll es ebenfalls das Quartier markieren.

Bildquelle: Wuppertaler Rundschau

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